TUM São Paulo: Vizepräsidentin Winkelmann unterzeichnet neue Kooperationsabkommen mit brasilianischen Partnern

Global South, TUM Global, Aktuelles, TUM São Paulo |

Zum Jahresabschluss reiste Prof. Dr. Juliane Winkelmann, TUM-Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni, nach Brasilien, um mit Partnern an den Standorten São Paulo und Rio de Janeiro neue Abkommen abzuschließen und bewährte Kooperationsverträge zu verlängern. Ein wichtiges Ergebnis ist das Bündnis mit der UNESP im Rahmen der TUM Global Strategic Alliances.

Die Vertreterinnen der beiden Partneruniversitäten bei der Vertragsunterzeichnung in Sao Paulo
TUM-Vizepräsidentin Prof. Juliane Winkelmann und UNESP-Vize-Rektorin Prof. Maysa Furlan bei der Unterzeichnung des Global Strategic Alliance-Abkommens.
Die drei Vertreterinnen der Partneruniversitäten vor dem größten Zentrum für Humangenom- und Stammzellenforschung Südamerikas
Prof. Winkelmann mit den führenden Forscherinnen Prof. Mayana Zatz und Prof. Maria Rita dos Santos vom Genome Center HUG-CELL der USP.
Die zwei Vertreter der Partneruniversitäten im Büro des Leiters für Internationale Beziehungen an der UFRJ
In Rio de Janeiro traf sich Prof. Winkelmann mit Prof. Amaury Fernandes, Leiter für Internationale Beziehungen an der UFRJ. Alle Bilder: TUM São Paulo

Auf ihrer mehrtägigen Brasilienreise besuchte Prof. Winkelmann zunächst die Partner São Paulo State University (UNESP), University of São Paulo (USP) und University of Campinas (UNICAMP). 

Die UNESP zählt schon lange zu den wichtigsten strategischen Partnern der TUM – sowohl im bilateralen Austausch wie auch in der trilateralen Global Bioeconomy Alliance mit der University of Queensland. Diese enge Verbindung wurde nun durch zwei neue Abkommen bedeutend gestärkt: TUM und UNESP kooperieren jetzt offiziell im Rahmen der TUM Global Strategic Alliances. Es ist das erste Abkommen dieser Art in Lateinamerika. Der zweite Vertrag soll den von der TUM Graduate School koordinierten Doktorandenaustausch der Partner weiter intensivieren. 

Zusätzliche Vertiefung der Kooperationen mit USP und UNICAMP 

Auch mit den Vertreter:innen der USP, der größten Partneruniversität der TUM in Brasilien und gleichzeitig unser Partner mit den meisten Kooperationsprojekten und Co-Publikationen, tauschte sich Vizepräsidentin Winkelmann hinsichtlich einer Intensivierung der Zusammenarbeit aus. So könnte die Kooperation mit der USP beispielsweise durch eine Förderung über den TUM Global Incentive Fund ausgeweitet werden.

Neben den Vertragsgesprächen besuchte Prof. Winkelmann – selbst Neurologin und Humangenetikerin – HUG-CELL, das größte Zentrum für Humangenom- und Stammzellenforschung Südamerikas und zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Forschung. 

Beim Treffen an der UNICAMP betonten die TUM-Ambassadors, dass sie sich noch stärker in die Kooperation einbringen möchten. Hier bieten sich insbesondere die Bereiche Entrepreneurship und Nachhaltigkeit an, da die UNICAMP in diesen Segmenten stark aufgestellt ist. Bisheriges Highlight der Zusammenarbeit ist AmazonFACE. In diesem Projekt erforschen TUM-Ambassador David Lapola und TUM-Professorin Anja Rammig die grüne Lunge des Amazonas-Regenwaldes und die Auswirkungen des erhöhten CO2-Ausstoßes.

Vertragserneuerung mit Partner in Rio de Janeiro

Bei der zweiten Station ihrer Brasilien-Reise erneuerte Prof. Winkelmann das langjährige Abkommen über Studierenden-Austausch mit der TUM-Partneruniversität Federal University of Rio de Janeiro (UFRJ) und lotete auch hier neue Kooperationsmöglichkeiten aus. 

Zum Abschluss ihres Aufenthalts nahm die Vizepräsidentin an der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der DAAD-Niederlassung in Rio de Janeiro teil und nützte hier die Gelegenheit, mit Dr. Jochen Hellmann, Direktor des DAAD, über Trends und Entwicklungen im deutsch-brasilianischen Hochschul- und Wissenschaftsbereich sowie über neue Möglichkeiten für Forschungskooperationen zu sprechen. 
 

Mehr zu TUM São Paulo
Mehr zu Fördermöglichkeiten für Projekte mit brasilianischen Partnern
Mehr zur Global Bioeconomy Alliance
Mehr über TUM-Alumni in Südamerika