TUM Brussels: Fördermöglichkeiten für weltweite Zusammenarbeit auf den Punkt gebracht

Die Europäische Kommission beansprucht die internationale Zusammenarbeit als strategische Priorität in ihrem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont Europa. Um die Möglichkeiten für Nicht-EU-Partner zu verdeutlichen, die ebenfalls in EU-Forschungsprojekten kooperieren und europäische Fördermittel erhalten können, hat das TUM Brussels Office am 19. Oktober ein Webinar für die TUM-Forschungsgemeinschaft und ihre Partner im weiteren TUM Global-Netzwerk organisiert.

Abbildung einer Gruppe Holzfiguren mit dem europäischen Sternenkranz
Internationale Zusammenarbeit ist ein zentrales Element innerhalb des Horizont Europa Programms. Bild: Shutterstock

Mit dem offiziellen Start von Horizont Europa zu Beginn des Jahres wurden im Laufe von 2021 Ausschreibungen in verschiedenen Wissenschaftsbereichen veröffentlicht. Während die Beteiligung von Institutionen aus den EU-Mitgliedsstaaten an diesen Förderinstrumenten gegeben ist und die Regeln allgemein bekannt sind, ist die Möglichkeit der Einbindung internationaler Nicht-EU-Partner für die Forschungsgemeinschaft nicht so offensichtlich. Die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation wird jedoch von der EU als strategische Priorität bezeichnet.

Multilaterale Forschungs- und Innovationsinitiativen sind der effektivste Weg, um die Herausforderungen unserer Welt anzugehen. Aber wie funktioniert das in der Praxis? Wie kann ich als europäische Institution internationale Partner in mein EU-gefördertes Projekt einbinden? Und wie kann ich mich als nicht-europäische Institution an den Ausschreibungen von Horizon Europe beteiligen?

Internationale Zusammenarbeit in der Praxis

Um diese Fragen zu beantworten, hat das TUM Brussels Büro das 90-minütige Webinar International cooperation within Horizon Europe – open to the world organisiert, das die TUM-Forschungsgemeinschaft und ihre langjährigen internationalen Partner im TUM Global Network über die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen von Horizont Europa informiert. 125 Teilnehmer aus mehr als 16 Ländern der Welt haben sich für diese Informationsveranstaltung angemeldet. 

Nach einem Vortrag über die grundsätzlichen Regeln der internationalen Zusammenarbeit im Rahmen von Horizont Europa durch Maria-Valerie Schegk, präsentierte Prof. Denise Helena Silva Duarte von der Universität São Paulo mit dem Conexus-Projekt einen Best-Practice-Fall. In diesem europäischen Projekt kooperieren brasilianische und chilenische Partner mit der TUM und weiteren Partnern aus Europa. Den Abschluss des Webinars bildete eine von Sören Metz vom TUM-Verbindungsbüro in São Paulo moderierte Q&A-Runde, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, mehr über EU-Fördermöglichkeiten und das Element der internationalen Zusammenarbeit zu erfahren.

Bei Interesse an der internationalen Kooperationskomponente von Horizont Europa wenden Sie sich bitte an TUM Brussels Liaison Officer Maria-Valerie Schegk.
 

Zur Aufzeichnung des Webinars