TUM São Paulo: Mit PhD und Postdoc Workshops erfolgreich beim Deutschlandjahr in Mexiko

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Wie kann ich an der TUM promovieren? Und welche Forschungsmöglichkeiten eröffnen sich nach der Promotion? Nachwuchswissenschaftler lassen sich in Mexiko beraten.

Fotos Goethe Institut Mexiko

Promotion und Postdoc an der TUM – das waren die Themen der zwei in Mexiko Stadt durchgeführten Workshops des Lateinamerikabüros der TUM (TUM São Paulo) zusammen mit dem FU Berlin Regionalbüro São Paulo. Das Projekt mit den beiden Veranstaltungen wurde im Rahmen des „Año dual Alemania – México 2016 – 2017“, so der offizielle Titel des Deutschlandjahres in Mexiko, ausgewählt – als eines von 18 Projekten (bei 240 Anträgen).

Jeweils einen Nachmittag lang im Februar 2017 im Goethe Institut von Mexiko Stadt, konnten sich exzellente Nachwuchswissenschaftler von der TUM und FU Berlin sowie den Partnern DAAD, DFG und der Alexander von Humboldt-Stiftung intensiv beraten lassen. Tatkräftig wurden beide Veranstaltungen von der TUM Graduate School (TUM GS) unterstützt: Zizheng Zhang, Projektmanagerin internationale Kooperationen & Diversity an der TUM GS sowie zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, hat die Veranstaltungen im Vorfeld begleitet und vor Ort in Mexiko aktiv mit umgesetzt.

Für den PhD Workshop wurden aus über 70 Einschreibungen rund 35 erstklassige mexikanische Kandidaten mit ausgeprägtem Interesse an einer Promotion in Deutschland, für die Teilnahme ausgewählt. Diese zielgerichtete Veranstaltung war auch für die Marketingbeauftragte des DAAD in Mexiko, Susanne Faber, ein Novum. Sie unterstütze das Event im Vorfeld sowie live vor Ort indem sie die Teilnehmer über die DAAD-Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufklärte.

Zum Hintergrund: TUM São Paulo hat im Jahr 2014 gemeinsam mit der FU Berlin ein neues Format zur Beratung und Information für potentielle Doktoranden entwickelt. In diesem Format tauschen sich ausgewählte Kandidaten mit der TUM Graduate School und lateinamerikanischen Doktoranden, die aktuell an der TUM promovieren, per Videokonferenz aus. Sie können ihre brennenden Fragen direkt stellen und beantworten lassen z.B. wie findet man einen Betreuer? Wie sieht eine mögliche Kontaktaufnahme aus?

In Mexiko berichtete die TUM Alumna Prof. Dr. Melissa Schumacher (Professorin für Architektur an der mexikanischen Partneruniversität Universidad de las Américas Puebla (UDLAP) sowie ehemalige TUM Promovendin der Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt) aus erster Hand von ihren persönlichen Erfahrungen rund um den Promotionsweg an der TUM .

Am darauffolgenden Tag wurde der Postdoc-Workshop mit den Partnern DAAD, DFG und AvH durchgeführt – hier waren knapp 30 erstklassige potentielle Nachwuchswissenschaftler eingeladen.Wie kann ein Postdoc in Deutschland und vor allem spezifisch an der TUM durchgeführt werden? Diese Fragen zu beantworten war Ziel der Veranstaltung und Zizheng Zhang und Sören Metz präsentierten das Angebot der TUM in diesem Rahmen. Als TUM Alumnus und Humboldtianer stellte sich Prof. Dr. Luis Vaca Domínguez (Biologieprofessor an der UNAM) den Fragen der interessierten Teilnehmer und gab wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Aufenthalt in München sowie bei der Beantragung des AvH-Stipendiums. Das Feedback der Teilnehmer zeigt, dass rund 95% der Teilnehmer sich nach dem Event motivierter fühlten, in Deutschland einen Postdoc zu absolvieren.

Zum Hintergrund: Als logische Ergänzung zum PhD Workshop wurde ein eigenes Format zur Beratung und Information für potentielle Postdoktoranden an der TUM für die Region Lateinamerika entwickelt. In diesem Format tauschen sich ausgewählte Kandidaten mit der TUM Talent Factory und lateinamerikanischen Alumni aus (ehemalige Postdocs der TUM) und erfahren aus erster Hand wie zum Beispiel die Finanzierung aussieht und welche Aspekte es bei der Bewerbung zu beachten gilt. Hierbei werden gezielt Kollegen aus der DFG, dem DAAD und der AvH hinzugeladen um verfügbare Finanzierungsmöglichkeiten vorzustellen. 

Wissenschaftliches Projekt zwischen UDLAP und TUM

Ebenfalls im Rahmen des Deutschlandjahres in Mexiko wurde das wissenschaftliche Projekt zwischen der UDLAP und der TUM im Bereich „Green Belt“ in Puebla (ungefähr zwei Stunden von Mexiko Stadt entfernt) initiiert. Auf TUM-Seite sind Prof. Walter de Vries (Lehrstuhl für Bodenordnung und Landnutzung) und Dr. Pamela Durán Díaz die Projektpartner; auf mexikanischer Seite ist die TUM Alumna Prof. Dr. Melissa Schumacher (Professorin für Architektur an der UDLAP) beteiligt. Das Thema „Green Belt“, welches im Rahmen mehrerer interdisziplinärer Workshops von Studierenden, Fachleuten, Architekten, Urbanisten und der Bevölkerung in drei intensiven Tagen bearbeitet wurde, stieß auch in der lokalen Presse auf Interesse: sowohl die Partneruniversität UDLAP als auch mehrere Lokalzeitungen berichteten über die Veranstaltung:

http://blog.udlap.mx/blog/2017/03/realizancinturonverdeenlaudlap/ 

http://www.diariopuntual.com/universitarios/2017/03/06/47137 

http://www.soysd.mx/universitarios/2017/03/06/47137