TUM Brussels: European Talent Academy – im Zentrum europäischer Forschungspolitik

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Bereits zum zweiten Mal organisierte das TUM-Büro in Brüssel dieses Jahr die European Talent Academy (ETA). Das Programm bietet jungen Forscher:innen der TUM, des Politecnico di Milano und des Imperial College London eine Plattform, um sich zu vernetzen sowie in verschiedenen Modulen über EU-Politik zu informieren und relevante Fördermöglichkeiten kennen zu lernen. Höhepunkt des Programms war ein Workshop von 12. bis 13. Mai in Brüssel.

Gruppenfoto des ETA-Jahrgangs 2021/2022
Die 2021/2022-Kohorte der European Talent Academy diesen Mai in Brüssel. Bild: Maria-Valerie Schegk

Die Grundphilosophie der European Talent Academy besteht darin, Nachwuchsforscher:innen auf ihrem individuellen Karriereweg zu unterstützen und sie mit strategischen europäischen Partnern zu verbinden. Die im Jahr 2020/2021 erstmals von TUM Brussels organisierte Akademie bietet eine Plattform, auf der sich Gleichgesinnte austauschen können.

Hier entsteht ein ganz neues, junges Netzwerk zwischen der TUM und seinen Partnern Imperial College London (Imperial) und Politecnico di Milano. Darüber hinaus will die ETA das Bewusstsein für den EU-politischen Hintergrund in bestimmten Forschungsbereichen schärfen und die Komplexität der europäischen Instrumente für die Teilnehmenden hands-on aufbereiten.

Europäische Forschungstalente fördern und verbinden

Nachdem das ETA-Programm in der ersten Kohorte zunächst von TUM und Imperial im Tandem pilotiert worden war, kam nun im zweiten Jahr ganz im Sinne der europäischen Forschungsförderlogik mit dem Politecnico di Milano noch ein dritter Partner hinzu.

An der diesjährigen Ausgabe zum Thema Artificial Intelligence as a key enabling technology to empower society? A European approach on excellence and trust to boost research nahmen 23 Forscher:innen der drei Spitzenuniversitäten teil. Nach zwei virtuellen Kick-off-Meetings im Dezember 2021 und März 2022 war der Höhepunkt des diesjährigen Programms ein zweitägiger Workshop in Brüssel.

Der Workshop von 12. bis 13. Mai beinhaltete folgende drei Schwerpunkte:

  • Nurturing Individual Talent: From ERC to MSCA
  • Collaborative Research: getting connected to Europe
  • From successful project management to pitching your research right

Information und Inspiration für den weiteren Karriereweg

Die Karrierewege von Forschenden verlaufen sehr individuell. Die ETA möchte Möglichkeiten aufzeigen, um die einzelnen Karriereverläufe durch EU-Förderung zu unterstützen. Deshalb gehört es zum festen Bestandteil des Programms, Einblicke in die Einzelförderinstrumente der EU, wie den European Research Council (ERC) Grants zu geben. Mit Prof. Bart Keuykens von der Universität Ghent konnte auch dieses Jahr wieder ein erfolgreicher ERC Grantee gewonnen werden, um den Teilnehmenden der ETA wertvolle Tipps zu einer erfolgreichen ERC Bewerbung mit auf dem Weg zu geben.

Ein weiterer wichtiger Agenda-Punkt des Workshops war die Kooperationsforschung der zweiten Säule von Horizont Europa: Neben der Vorstellung von bestehenden Förderinstrumenten gaben Sprecher der Europäischen Kommission und des EU Think Tank CEPS Aufschluss über die politischen Hintergründe der Kommission im Bereich Künstliche Intelligenz.

Wenn Sie Interesse an der European Talent Academy oder der sich momentan im Aufbau befindenden Partnerschaft mit dem Politecnico di Milano haben, bitte wenden Sie sich an TUM Brussels Liaison Officer Maria-Valerie Schegk.

 

Das komplette Programm der diesjährigen European Talent Academy

Mehr zur Flaggschiff-Partnerschaft mit dem Imperial College London

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