EuroTeQ: Die Zukunft des europäischen Ingenieurwesens gestalten

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Die erfolgreiche EuroTeQ Engineering University erweitert ihr Angebot und will die Zukunft des europäischen Ingenieurwesens weiter mitgestalten. Zum Start der zweiten Förderphase durch die Europäische Union konnten zwei neue hervorragende Mitglieder begrüßt werden: die HEC Paris und die IESE Business School Barcelona. Am 21. und 22. November kamen Vertreter aller acht Partnerhochschulen an der TUM zusammen, um ihr Engagement für die gemeinsame Umgestaltung der studentischen Ausbildung und des lebenslangen Lernens zu zeigen.

Die Teilnehmenden des EuroTeQ-Forums im Gespräch
Beim EuroTeQ Presidential Strategy Forum sprachen EuroTeQ-Partner und Gäste über die Zukunft der Ingenieursausbildung – unter anderem der Geschäftsführende Vizepräsident der TUM, Prof. Gerhard Müller (Bildmitte). Bild: Andreas Heddergott / TUM
EU-Repräsentantin Antoaneta Angelova-Krasteva im Gespräch mit TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann. Bild: Andreas Heddergott / TUM
Gruppenbild der Teilnehmenden
Die immer größer werdende EuroTeQ-Familie beim Treffen in München. Bild: Andreas Heddergott / TUM

Auf dem EuroTeQ Presidential Strategy Forum diskutierten die Präsidenten, Vizepräsident:innen für Bildung, Fachleute und Gäste über den speziellen europäischen Blick auf technologischen Bildung. Als zwei renommierte Wirtschaftshochschulen werden die HEC Paris und die IESE Business School die Expertise der EuroTeQ-Allianz im Bereich der unternehmerischen Bildung und der Unternehmensgründungskapazitäten stärken. Diese Konstellation ist einzigartig in der europäischen Hochschullandschaft.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte als Gastgeber des Treffens: "Mit EuroTeQ wollen wir ein Vorbild für die Transformation unserer Institutionen sein, um durch innovative Hochschulformate einen inklusiven Zugang zu neuen Technologien zu ermöglichen. Unser Blick richtet sich immer in die Zukunft: Wir müssen diskutieren und vorausplanen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse Studierende in sechs oder sieben Jahren benötigen werden. Gemeinsam setzen wir Meilensteine für die kontinuierliche Entwicklung eines technologisch führenden, wohlhabenden Europas - und es ist eine Freude, dies mit unseren EuroTeQ-Partnern zu tun."

Antoaneta Angelova-Krasteva, Direktorin für Innovation, digitale Bildung und internationale Zusammenarbeit bei der Europäischen Kommission, betonte: "Strategische Partnerschaften zwischen Hochschulen sind von zentraler Bedeutung, da sie den Austausch von bewährten Verfahren und Peer-Learning ermöglichen. Europa steht auf globaler Ebene in einem harten Wettbewerb. Eine wichtige Grundlage für die Bewältigung dieser Herausforderung ist die Bildung - nicht nur aus wissenschaftlicher und technologischer Sicht, sondern auch bei der Vermittlung europäischer Werte. Ich bin sehr beeindruckt von dem, was die EuroTeQ-Allianz zu diesen Zielen beiträgt."

Zukunftssichere Ausbildung und Lehre mit der EuroTeQ

Die EuroTeQ-Allianz hat erfolgreich den EuroTeQ-Campus eingerichtet, der einen gemeinsamen virtuellen Kurskatalog und den EuroTeQ-Collider, ein auf Herausforderungen basierendes Lernformat unter Einbeziehung der Industrie, umfasst. Das Konsortium fördert außerdem das lebenslange Lernen, entwickelt Programme für Lehrkräfte und Fachleute und bindet dafür Akteur:innen von  außerhalb der Universitäten ein. Die Europäische Kommission gewährte EuroTeQ eine zweite Finanzierungsphase in Höhe von 12,8 Millionen Euro und würdigte damit die Leistungen des Netzwerks.

Der einzigartige Ansatz von EuroTeQ besteht darin, auch bereits Berufstätige einzuladen, sich an den neuen Formaten zu beteiligen, insbesondere am EuroTeQ Collider. Ziel ist es, eine Vielfalt von Perspektiven bekommen. Dirk Bochar, Generalsekretär von Engineers Europe, lobte die Pläne von EuroTeQ, die Digitalisierung und weitere Schlüsseltechnologien in die neuen Lernformate einzubeziehen, um insbesondere Ingenieure weiterzubilden und zu qualifizieren. EuroTeQ entwickelt derzeit Micro-Credentials und ein Executive-Programm für hochrangige Fachleute, das 2025 starten soll.


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