Flaggschiff-Partnerschaft mit der University of Queensland

Im April 2021 wurde durch das Bündnis mit der University of Queensland (UQ) in Australien die dritte Flaggschiff-Partnerschaft der TUM besiegelt. Mit vereinten Kräften sollen Forschungsthemen von großer gesellschaftlicher Relevanz künftig noch stärker vorangetrieben werden. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Nachhaltigkeit und Bioökonomie, digitalen Agrar- und Lebensmittelwissenschaften, Wasserstofftechnologie, grüner Energiegewinnung sowie Präzisionsmedizin.

Mit der UQ verbindet die TUM seit 2010 eine ganz besondere Beziehung. Trotz der geographischen Distanz entwickelte sich die TUM-UQ-Verbindung innerhalb von nur wenigen Jahren in eine Partnerschaft, die sich über eine Vielzahl von Disziplinen erstreckt. Neben zahlreichen erfolgreichen gemeinsamen Forschungsprojekten und Symposien haben auch verschiedene Mobilitätsprogramme für Studierende, Doktoranden und Verwaltungsangestellte dazu beigetragen, den Austausch und die Kooperation der beiden Universitäten auf allen Ebenen voranzutreiben.

Highlights der Zusammenarbeit

Besiegelung der TUM-UQ Flaggschiff-Partnerschaft

Nach der Unterzeichnung der TUM-UQ Flaggschiff-Partnerschaft durch TUM Präsident Professor Thomas F. Hofmann und UQ Vice-Chancellor und Präsidentin Professor Deborah Terry AO im April 2021 steht dem ambitionierten Ausbau der TUM-UQ Kooperation nichts mehr im Wege. Die Schwerpunkte dieser Partnerschaft liegen auf Themen wie Bioökonomie und Nachhaltigkeit, digitale Landwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften, Wasserstoff und grüne Energie sowie Medizin.

Beide Partner legen großen Wert auf Interdisziplinarität und den nachhaltigen Ausbau weiterer zukunftsorientierter Themen. Der Einbezug von Entrepreneurship und Innovation soll dabei eine besonders wichtige Rolle spielen.

Global Bioeconomy Alliance – eine trilaterale Initiative der TUM, UQ und UNESP

Im Juni 2018 wurde im Rahmen eines Bioeconomy Symposiums das Memorandum of Understanding zur Gründung der Global Bioeconomy Alliance (GBA) unterzeichnet. Repräsentiert wurden die drei Gründungsmitglieder dieser Allianz bei der Unterzeichnungszeremonie durch Prof. Juliane Winkelmann, TUM-Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni, Prof. Volker Sieber, Rektor des TUM Campus Straubing, Prof. Paul Young, Leiter der UQ School of Chemistry and Molecular Biosciences sowie Prof. Carlos Vergani, Leiter des Rektorats der Universidade Estadual Paulista (UNESP, Brasilien).

Ziel der GBA ist es, auf globaler Ebene die wichtigsten Themen einer biobasierten Industrie in Forschung und Lehre zu diskutieren und gemeinsame Initiativen zur Förderung der Bioökonomie zu entwickeln und umzusetzen. Seit der Unterzeichnung werden zu diesem Zweck regelmäßig Symposien und Workshops abgehalten.

The University of Queensland – ein längjähriger TUM IGSSE-Projektpartner

Die International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE) der TUM spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung internationaler Forschungsgruppen an der TUM. Die University of Queensland ist als internationaler Partner in drei IGSSE-Projekten vertreten. Der große Erfolg dieser Projekte lässt sich an der Liste der Publikationen, Präsentationen und Forschungsanträge ablesen.

Microbial Electrosynthesis for Bioproduction of Chemicals (MEB-Chem)
Evolving Synthetic Enzymatic Cascades for Applications for a Sustainable Bioeconomy (E-Cas)
Numerical investigations on high-temperature effects on hypersonic transitional flows (HT)2

Auswahl gemeinsamer Projekte von TUM und UQ

Förderinitiativen für Forschende

Zur Förderung neuer Projekte mit der University of Queensland können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München finanzielle Mittel aus dem TUM Global Incentive Fund beantragen. Im Rahmen des TUM Global Visiting Professor Program besteht zudem die Möglichkeit, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der UQ für gemeinsame Forschung an die TUM einzuladen.

Mobilität von Studierenden und Doktoranden

Im Rahmen des TUMexchange-Programms können TUM Studierende an der UQ und UQ-Studierende an der TUM studieren. Promovierende erhalten für einen Aufenthalt an der UQ Unterstützung im Rahmen des TUM Graduate School Partnership Mobility Grant. Für sie besteht durch das TUM-UQ Joint Supervision Program auch die Möglichkeit eines längeren Forschungsaufenthalts beim Partner.