TUM Beijing: TUM und Tongji-Universität erneuern Kooperationsvereinbarung

Am 12. Mai konferierten TUM Senior Vice President Prof. Juliane Winkelmann und Prof. Lou Yongqi, Vizepräsident der Tongji-Universität in Shanghai, via Zoom und erneuerten die langjährige Partnerschaft zwischen beiden Universitäten. Bei diesem Anlass stellte Tongji der TUM auch ein neues Vorhaben zur Einrichtung eines internationalen Forschungszentrums für intelligente Technologien und grüne Entwicklung vor.

Die Vize-Präsidentin der TUM und der Vize-Präsident der Tongji während der Vertragsunterzeichnung via Zoom

Vizepräsidentin Juliane Winkelmann und Vizepräsident Lou Yongqi unterzeichnen ein neues Partnerschaftsabkommen. Bild: TUM Global

Die Tongji-Universität wurde im Jahr 1907 von dem deutschen Arzt Dr. Erich Paulun als Deutsche Medizin- und Ingenieurschule für Chinesen gegründet und gilt bis heute als Deutschland sehr zugewandte chinesische Universität.

TUM und Tongji verbindet die institutionelle Zusammenarbeit vor allem im Rahmen des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs (CDHK), an dem die TUM mit einem Doppelabschluss-Programm in der Elektrotechnik beteiligt ist. In 2022 jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland indes zum 50. Mal, weshalb Tongji die Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten weiter ausbauen will.

Forschungsplattform für Zukunftstechnologien in Planung

Dazu präsentierte Vizepräsident Lou der TUM den Vorschlag einer neuen internationalen Forschungsplattform, die in Shanghai entstehen soll und über die Zukunftstechnologien, insbesondere in den Bereichen Mobilität, Fertigung, Umwelt und Stadtplanung, erforscht werden. Anlässlich des virtuellen Treffens wurde abschließend das Partnerschaftsabkommen zwischen beiden Universitäten erneuert, worüber unter anderem der erfolgreiche Studierendenaustausch zwischen Tongji und TUM geregelt wird