TUM Brussels: Das EuroTeQ-Modell ist offiziell gestartet

25. November 2020

Im Juli wurde die EuroTeQ Engineering University von der Europäischen Kommission als eine der Europäischen Hochschulen ausgewählt. Nach Monaten der Vorbereitung startet das von der TUM koordinierte Projekt nun diesen November. Über 100 Kolleginnen und Kollegen der sechs technischen Partneruniversitäten haben beim Kick-off-Workshop am 24. November die Grundlage dafür gelegt, die gemeinsame Vision in den nächsten drei Jahren erfolgreich umzusetzen. Qualität und Qualifizierung stehen dabei im Vordergrund.

EuroTeQ ermöglicht es den Partnern, ihre jeweiligen Stärken und innovative Ideen in das neue Projekt einzubringen und kann gleichzeitig auf bewährte Strukturen und Erfahrungen aus der langjährigen Zusammenarbeit in der EuroTech Universities Alliance zurückgreifen. Zum Beispiel unterstützt auch das gemeinsame Brüsseler Büro die geplanten Aktivitäten – ein klarer Standortvorteil des europäischen Netzwerks. Aufbauend auf perfekten Bedingungen für eine erfolgreiche Kooperation, fand der Kick-off unter der Koordination der TU München am 24. November virtuell statt. 

Grundlagen schaffen, Teilhabe ermöglichen

Das Auftakttreffen diente vor allem dazu, dass sich die Kolleginnen und Kollegen kennenlernen, die innerhalb der sechs Arbeitspakete des Projektes zukünftig eng zusammen arbeiten werden. Unter der Moderation der jeweiligen Lead-Universität wurden die Meilensteine des EuroTeQ Campus, Collider, Professional und Connector festgelegt. Zusätzlich wurden die Management Strukturen etabliert und eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet. Ziel ist es, sowohl konzeptionell zu arbeiten und Studium und Lehre enger mit Forschung zu verbinden sowie gleichzeitig greifbare erste Aktivitäten zu planen, sodass schon bald Studierende, Graduierte und Lehrende direkt profitieren können.

EuroTeQ wird nicht nur eine ganz neue Arbeitsweise über Grenzen und Systemkulturen hinweg ins Leben rufen, sondern untermalt seine Aktivitäten und Ziele auch mit einer eigenen Semantik. Neue innovative Bezeichnungen laden zum Mitmachen ein. Während es abzuwarten gilt, was der ‚Collider‘ und der ‚Connector‘ hervorbringen, erklärt Präsident Hofmann, dass das Q in EuroTeQ für Qualität steht – unser Versprechen als sechs führende technische Universitäten in Europa für die Zukunft. Und für besodnere Qualifikationen, wie den EuroTeQ Honors Degree und das EuroTeQ Professional-Zertifikat für lebenslanges Lernen. Das EuroTeQ-Team ermutigt alle interessierten Mitarbeitenden, den Projektverlauf in den nächsten Jahren zu begleiten – und aktiv mitzuwirken.  

Sich der Krise entgegenstellen

Gerne hätten sich die Partner zum Projektbeginn an einem der Universitäts-Standorte oder in Brüssel getroffen, um gleich mit mehreren Workshop-Tagen den offiziellen Projektstart zu begehen. Doch für das Projektkonsortium war klar, dass keine Zeit verloren werden darf, bis physische Mobilität wieder in vollem Umfang möglich ist. Virtuell, effizient und mit großer Begeisterung teilten die einzelnen Work-Package-Gruppen die Ergebnisse ihrer Diskussion und präsentierten zum Abschluss des Workshops die zu erreichenden Ziele für die nächsten Monate. Schon vor Corona, in der Antragsphase, entstand die Idee eines grenzüberschreitenden virtuellen europäischen Campus, der jetzt wichtiger erscheint als je zuvor. In Zeiten in denen physische Mobilität nur eingeschränkt möglich ist, möchte man interkulturelles Lernen und kollaborative Erfahrungen ermöglichen und das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl besonders stärken. 

 

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