TUM Global Week 2021 – Internationalen Spirit virtuell erleben

Wie so vieles in diesem außergewöhnlichen Jahr, fand auch der Austausch zu internationalen Themen bei der diesjährigen TUM Global Week zwischen 5. und 9. Juli ausschließlich in Online-Formaten statt. Trotz Fußball-Europameisterschaft und dem nahenden Sommer nahmen 1.300 Angehörige der TUM-Familie und ihrer internationalen Partner das breit gefächerte Angebot der Global Week wahr und beteiligten sich rege an den interaktiv ausgerichteten Sessions.

Screenshot mit Teilnehmenden der virtuellen TUM Global Week-Begrüßungsveranstaltung
Die Welcome Session am 5. Juli via Zoom bildete den Auftakt der virtuellen TUM Global Week 2021. Alle Screenshots: TUM Global
Slide mit Bildern aus Indien
TUM Mumbai Liaison Officer Mohaa Vyas organisierte eine Veranstaltung über Nachhaltigkeitsprojekte in Indien.
Infoslide zu Fördermöglichkeiten für Forschende
Die Global Bioeconomy Alliance ist eines der Beispiele für Best-Practice-Forschungsprojekte, die über den TUM Global Incentive Fund gefördert werden konnten.
Slide mit Chat-Feld und Bildern von Teilnehmenden der Frage-Antwort-Session
Zahlreiche TUM-Studierende nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu den gewünschten Ländern und Partneruniversitäten stellen zu können.
Infoslide zum Betreuungsangebot für internationale Gäste wie auch die Vertreterinnen und Vertreter der gastgebenden Lehrstühle
Unser Welcome Services-Team bietet internationalen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler bei allen erdenklichen Fragen Unterstützung an.
Infoslide zum Programm
Das Chemical Biotechnology Student Mobility Program ist eine spannende Zusammenarbeit mit der University of Queensland.
Infoslide über das EVP
Das European Venture Programme ist ein exklusives Programm, das durch die Zusammenarbeit der EuroTech-Partner angeboten werden kann.
Infoslide mit Landkarte und Logos der EuroTeQ-Partner
Die Partnerinstitutionen der EuroTeQ Engineering University im Überblick.
Slide über Angebote zur Mitarbeitermobilität
Das Interesse der TUM-Mitarbeitenden an einer Auslandsmobilität war erfreulicherweise groß.
Slide mit Screenshots der Teilnehmenden an der Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeit
Das Panel der Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeitsprojekte: Prof. Patrick Shulist, Patrick Bombik, Isabel Werdin, Monja Müller-Spiekenheuer, Johannes Winklmaier und SVP Prof. Juliane Winkelmann.
Powerpoint-Slide über ein erfolgreiches Sustainability-Projekt unter Engagement der TUM-Community in Thailand
Mit dem Projekt glassic versuchen Studierende von Enactus e.V., die Plastikvermüllung an Thailands Stränden einzudämmen.

Noch nie war die TUM Global Week so groß und facettenreich wie in diesem Jahr. In Zusammenarbeit mit weiteren TUM-Einheiten bot das TUM Global & Alumni Office in der ersten Juli-Woche ein geballtes Programm mit 29 thematisch enorm vielfältigen Veranstaltungen an. Sie richteten sich sowohl an TUM-interne als auch weltweit Studierende, an Doktorandinnen und Doktoranden, TUM Alumni, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Universitätsmitarbeitende sowie Unternehmen und weitere externe Einrichtungen aus den unterschiedlichsten Ländern und Bereichen. Und bei all diesen adressierten Zielgruppen stieß das Angebot auf große Resonanz.

Diverse Veranstalter, vielfältige Veranstaltungsformate – alles Hand in Hand

In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten wie Webinaren, Info-Sessions, Podiumsdiskussionen und Fragerunden informierten die Veranstalter aus diversen TUM-Einheiten übergreifend über internationale Austausch- und Fördermöglichkeiten, interkulturelle Kommunikation, Forschungstrends und Mentoring-Programme. 

Daneben ermöglichten sie spannende Einblicke in die Entwicklungen der Flaggschiff-Partnerschaften sowie die strategischen Allianzen der TUM. So hatte beispielsweise eine exklusive Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Gelegenheit, sich in Form eines virtuellen China-Round-Tables zu spezifischen Kooperationsthemen auszutauschen.

Eine besonders breite Zielgruppe sollte hingegen mit der Veranstaltung Internationale Begegnungen auf dem Campus angesprochen werden. Denn hier ging es um die vielen Angebote mit internationalem Charakter an der TUM, die vom Sprachencafé über internationale Länderabende und gemeinsame Unternehmungen bis hin zu Buddy-Programmen reichen. Und möglichst viele deutsche und internationale Studierende, Forschende und Mitarbeitende zusammenzubringen ist schließlich das große Ziel.

Die Veranstaltung zur EuroTeQ Engineering University zog besonders viele universitäts-externe Zuschauerinnen und Zuschauer an. Hier tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Partneruniversitäten und Industrie darüber aus, wie Studierende bestmöglich auf die sich ständig verändernden Anforderungen des europäischen Arbeitsmarktes und unserer Gesellschaft vorbereitet werden können.

Ungewohnt und anders? Vielleicht. Aber dennoch gut!

Eine digitale Stadtführung durch München? Im erstem Moment vielleicht schwer vorstellbar – doch dieses Format bot einmal eine ganz andere Art und Weise, die Heimatstadt der TUM kennenzulernen und kam bei den internationalen Partnern sehr gut an.

In allen Veranstaltungen waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Fragen und bei Diskussionen sehr aktiv wie in den Workshops zur interkulturellen Kommunikation bei denen ein Verständnis für "Fremdes“, „Neues“ und „Ungewohntes“ vertieft und eingeübt wurde. 

Enorm gut besucht waren die Informationsveranstaltungen für Studierende über Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. In länderspezifischen, interaktiven Fragerunden befragten Studierende die TUM Liaison Officer gezielt über ihre jeweiligen Regionen. Beispielweise, wie das Studiensystem in Lateinamerika funktioniert oder wie es in Sachen Lebenshaltungskosten bei einem Studium in den USA aussieht.

Podiumsdiskussion über Chancen und Herausforderungen von Nachhaltigkeitsprojekten

Das Thema Nachhaltigkeit hatte einen besonderen Stellenwert bei der diesjährigen TUM Global Week. Daher war es Prof. Juliane Winkelmann, Vizepräsidentin für Internationale Allianzen & Alumni, die die Podiumsdiskussion Making a global impact eröffnete. In ihrer Rede betonte sie die Aktualität, die das Thema insbesondere im internationalen Kontext hat und wies auch auf den besonderen Stellenwert von Nachhaltigkeit an der TUM hin.

Bei der virtuellen Podiumsveranstaltung diskutierten Studierende, Alumni und Wissenschaftler ganz pragmatisch über die Umsetzung von internationalen Nachhaltigkeitsprojekten im globalen Süden, über Stolpersteine sowie Erfolgserlebnisse und auch darüber, was sie alle immer wieder motiviert, weiterzumachen. Das Interesse an der Thematik war groß und sowohl die zugeschalteten Teilnehmenden wie auch die Moderatorin und alle Panelists hätten zu Ende noch gerne lange weiter diskutiert.

Das TUM Global Network – Herz der TUM Global Week

Die Austauschmöglichkeiten mit den Liaison Officers der TUM-Verbindungsbüros in Beijing, Brüssel, Mumbai, San Francisco und São Paulo sowie von TUM Asia, auf deren bereits seit vielen Jahren durchgeführten Präsentationen die diesjährige TUM Global Week fußt, waren auch im neuen Format sehr beliebt. Als Regionalexpertinnen und -experten berichteten sie über aktuelle Entwicklungen und Projekte in ihren Ländern und Kontinenten und regten gemeinsam mit Gästen aus ihren Regionen zum Austausch unter anderem im Bereich Nachhaltigkeit und Global Health an. 

Mohaa Vyas, TUM Mumbai Liaison Officer, ist seit letzten September Teil der TUM-Familie. Sie moderierte nicht nur ihre eigene Session, sondern besuchte auch mehrere Veranstaltungen. Ihr Fazit: „Dies war meine erste TUM Global Week. Ich fand die Inhalte der Sessions, die ich als Teilnehmerin besuchte, sehr informativ und gut organisiert. Da ich meine eigene Session zum Thema Nachhaltigkeit in Indien geleitet und moderiert habe, habe auch ich viel von den Referenten gelernt, die über ihre Reise mit ihren Projekten in Indien gesprochen haben. Ich habe es genossen, Teil dieser spannenden und hochkarätigen, interaktiven Woche zu sein!“

TUM Global Week 2021 ein voller Erfolg – auf ein Neues in 2022!

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die diesjährige TUM Global Week ein voller Erfolg war. Das spiegeln auch die Rückmeldungen der befragten Teilnehmer deutlich wider. Sie bot eine umfangreiche Plattform für lebhaften Austausch über internationale Aktivitäten und Möglichkeiten an der TUM. Auch in diesem neuen, digitalen Format zeigten die Teilnehmenden erfreulicherweise sehr starkes Interesse an Austausch und Interaktion, was alle Veranstaltungen durchweg sehr lebhaft machte. Das Team des TUM Global & Alumni Office freut sich bereits auf ein Wiedersehen bei der nächsten TUM Global Week im Sommer 2022.

 

Alle teilnehmenden Einheiten und Bereiche der TUM Global Week 2021 im Überblick:

TUM G&A: Globales Profil
TUM G&A: Wege ins Ausland
TUM G&A: Wege an die TUM
TUM G&A: Alumni weltweit
TUM G&A: Internationale Karriere
TUM G&A: Mentoring-Programme

TUM Campus Straubing
TUM ForTe
TUM Graduate School
TUM Institute for Advanced Study (IAS)
TUM Institute for Life-long Learning (IL3)
TUM Junge Akademie
TUM Sprachenzentrum