TUM vertieft Zusammenarbeit zu nachhaltigen Ernährungssystemen mit UC Davis und Stanford

Die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit – von den Lebenswissenschaften über Agrar- und Umweltwissenschaften bis hin zu Digitalisierung, Entrepreneurship und politischen Rahmenbedingungen. Lebensmittel und Landwirtschaft sind dabei nicht nur wissenschaftliche und technologische Herausforderungen, sondern auch eng mit Kultur, Geschmack und den Bedürfnissen der Menschen verbunden.
Herausforderungen nachhaltiger Ernährungssysteme
Vor diesem Hintergrund suchte die TUM-Delegation den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der beiden kalifornischen Partneruniversitäten. Geleitet wurde sie von Prof. Stephen Schrettl und Lisa Göpfert von der TUM School of Life Sciences. Zur Delegation gehörten außerdem Prof. Volker Sieber, Rektor des TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, Prof. Corinna Dawid, Wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie, Roman Bosl Werner, Managing Director des TUM Venture Lab Food / Agro / Biotech, sowie Prof. Heinz Bernhardt, Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik und Prof. Jürgen Geist, Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie.
UC Davis: Schnittstelle von Agrarwissenschaft und Innovation
Die UC Davis und die TUM ergänzen sich in ihren Schwerpunkten zu Ernährungssystemen, Landwirtschaft, Biotechnologie, Nachhaltigkeit sowie Food- und Agri-Entrepreneurship. Im Austausch mit Forschenden der Bio- und Ingenieurwissenschaften, der Landwirtschaft sowie der Lebensmittel- und Umweltwissenschaften standen gemeinsame Themen und neue Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Auch das Innovation Institute for Food and Health und das Institute for Global Nutrition waren an den Gesprächen beteiligt.
Stanford University: Forschung zu Klima und Ernährungssystemen
Mit der Stanford Doerr School of Sustainability verbindet die TUM bereits eine strategische Zusammenarbeit in den Bereichen Energiewende, energieeffizientes Bauen, Kreislaufwirtschaft, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit.

Am Woods Institute for the Environment präsentierten sowohl Forschende von Stanford wie auch von der TUM ihre Arbeit zu Lebensmittelwissenschaften, digitaler Landwirtschaft, klimaresilienten Pflanzen sowie nachhaltigen Lösungen für Wasser-, Wald- und Fischereisysteme. Die Gespräche verdeutlichten, wie Forschung und Innovation gemeinsam zur Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme beitragen können.
Neue Perspektiven für gemeinsame Projekte
Die Gespräche haben eine starke Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte, den akademischen Austausch und gemeinsame Innovationsaktivitäten in den Beziehungen zwischen der TUM und der UC Davis sowie zwischen der TUM und der Stanford University geschaffen.
Der Besuch der TUM-Delegation in Kalifornien eröffnete konkrete Perspektiven für gemeinsame Aktivitäten – unter anderem in den Bereichen Künstliche Intelligenz in den Lebensmittelwissenschaften, Bioökonomie und Biotechnologie, nachhaltige Ernährungssysteme, digitale Landwirtschaft sowie innovationsgetriebenes Entrepreneurship mit Anbindung an das TUM Venture Lab Food / Agro / Biotech.
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