Joint Advanced Student School 2026: Internationale Studierendenteams entwickeln KI-Lösungen für die Smart City der Zukunft
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Unter dem Motto „Applying AI to Smart City Infrastructure“ brachte die JASS 2026 Studierende verschiedener Fachrichtungen der TUM und des Imperial College London zusammen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Bernd Brügge von der TUM School of Computation, Information, and Technology (CIT) beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie Large Language Models und andere generative KI-Technologien die Entwicklung komplexer urbaner Systeme unterstützen können.
Im Rahmen des Projekts arbeiteten die Studierenden an Fragestellungen der Leptos Group, einem zypriotischen Immobilienunternehmen. Dessen geplante Neapolis Smart EcoCity auf Zypern diente als konkreter Anwendungsfall für die Entwicklung und Erprobung der Konzepte.
Im Fokus stand dabei die Frage, wie KI die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams unterstützen kann. Untersucht wurde unter anderem, ob sich neue Themen schneller erschließen, unterschiedliche Technologien effizienter integrieren und innovative Ideen rascher in erste Prototypen überführen lassen.
Konzepte für die Stadt von morgen
Während der Projektwoche entwickelten 30 Studierende in interdisziplinären und internationalen Teams innovative Lösungsansätze für zentrale Herausforderungen urbaner Infrastrukturen. Die Zusammenarbeit erfolgte in einem hybriden Format: Während die TUM-Studierenden vor Ort auf Zypern arbeiteten, nahmen die Studierenden des Imperial College London sowohl in Präsenz als auch online an der Projektwoche teil.
Zu den entwickelten Lösungsansätzen zählten intelligente Managementsysteme mit Echtzeit-Monitoring mithilfe von Drohnen sowie autonome Wartungslösungen, die durch Umweltsensordaten unterstützt werden.
Zur Veranschaulichung der Projektergebnisse erstellte Prof. Brügge ein KI-generiertes Video, das anschließend der Leptos Group vorgestellt wurde. Es zeigt, wie die entwickelten Technologien in einer Smart City der Zukunft ineinandergreifen könnten.
Positive Resonanz und Ausblick auf 2027
Die von den Studierenden entwickelten Konzepte stießen beim Projektpartner auf großes Interesse.
Für 2027 ist bereits eine weitere Ausgabe der Joint Advanced Student School geplant, an der voraussichtlich zusätzliche Partner beteiligt sein werden. Damit entstehen neue Möglichkeiten für internationale Kooperationen an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz, nachhaltiger Stadtentwicklung und technologischer Innovation.