TUM Brüssel: Erste EuroTech Partner Days waren ein voller Erfolg

Die sechs Mitglieder der EuroTech Alliance organisierten gemeinsame Partner Days, um ihre Institutionen strategischen globalen Partnern im Rahmen von einer kompakten Veranstaltung vorzustellen. Das zweitägige Programm am 22. und 23. September an der EPFL vereinte Laborbesuche, Workshops, Universitätspräsentationen und eine Paneldiskussion mit einer lebhaften internationalen Studierendenmesse, um die Mobilität zwischen den Partneruniversitäten zukünftig noch weiter zu steigern.


Sechs EuroTech-Vizepräsidenten stellen sich bei den Partner Days den Fragen des Publikums.

Die sechs EuroTech-Vizepräsidenten stellen ihre Einrichtungen vor. Bild: Marita Mau / TUM

Vizepräsidentin Dr. Hannemor Keidel zeigt eine Präsentation der TUM.

Dr. Hannemor Keidel stellt die neuesten Entwicklungen in der Internationalisierung der TUM vor. Bild: Marita Mau / TUM

TUM-Kolleginnen beraten interessierte Studierende.

Der TUM-Stand war während der gesamten internationalen Messe sehr gut besucht. Bild: Marita Mau / TUM

Die TU Eindhoven, DTU Kopenhagen, TU München, EPFL Lausanne, École Polytechnique Paris und das Technion, Israel, gehören zu den besten technischen Universitäten in Europa. Die Partner sind nicht nur untereinander gut vernetzt, sondern haben auch in anderen Regionen der Welt exzellente Partner, wie zum Beispiel die National University of Singapore, University of Technology Sydney oder University of California, San Diego.

Ein gemeinsames, allumfassendes EuroTech Partner Days Event – das war die Idee der EuroTech-Institutionen, die sich nun als Pilotveranstaltung an der EPFL realisierte. An zwei Tagen konnten sich die sechs Allianzuniversitäten mit ihren internationalen Partnern bestmöglich vernetzen, Best Practices austauschen und gemeinsam Kooperationsideen weiterentwickeln. Insgesamt nahmen 63 Personen aus 30 Institutionen und 18 Ländern an den Partnertagen in Lausanne teil.

Die junge Forschungseinrichtung feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der erste Tag war daher der Präsentation des EPFL-Campus gewidmet, vor allem durch den Besuch von High-Tech-Laboren wie das Blue Brain Project auf dem EPFL Biotech Campus. Der Tag endete mit einem Abendessen im Olympischen Museum Lausanne, das Raum für ausgedehntes Netzwerken und einen Blick auf die erstklassige Lage der EPFL am Ufer des Genfer Sees bot.

Internationale Messe und World Café sorgen für lebhafte Diskussionen

Der zweite Tag präsentierte den zukunftsgewandten Spirit von EuroTech. Er begann mit einer Präsentation der jeweiligen Vizepräsident*innen, die ihre Institutionen vorstellten und einen Überblick über ihre gemeinsamen Leistungen als Allianz gaben. Ebenfalls bei der Präsentation anwesend war die Auftakt-Gruppe des von der Europäischen Kommission kofinanzierten EuroTech-Postdoc-Programms. Im Anschluss engagierten sich die Teilnehmer*innen in Workshops zu attraktiven Karrierewege und entsprechenden Trainingsmodulen.

Höhepunkt des Tages war eine internationale Messe, auf der sich alle anwesenden Institutionen den an einem Auslandsstudium interessierten EPFL-Studierenden präsentierten. Aktuelle Austauschstudierende am Campus unterstützten die Stände, beantworteten fleißig Fragen zu ihren Heimatuniversitäten und teilten ihre Eindrücke vom Studium in der Schweiz.

Die Veranstaltung wurde mit einem Welt Café und einer Poster-Präsentation zu vier Themen abgeschlossen, an denen die Partner am Nachmittag in verschiedenen Gruppen arbeiteten. EuroTech Kolleg*innen moderierten lebhafte Diskussionen zu Themen wie „Kann die internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich von einer strategischen Universitätsallianz profitieren?“ Die Antwort lautet Ja! Außerdem wurde thematisiert, wie strategische Partnerschaften unter Einbeziehung des Ökosystems der einzelnen Institutionen weiterentwickelt werden können, um beispielsweise Praktika bei Industrie- und Forschungspartnern anzubieten.

Obwohl eine detaillierte Evaluierung noch aussteht, betrachtet EuroTech den Pilotversuch als vollen Erfolg und plant die Ausrichtung der 2020 Partner Days an der DTU in Kopenhagen und 2021 an der TUM in München. Eine darüber hinaus gehende Rotation zwischen den anderen Partnern ist geplant.