TUM-Studentin Monja Müller berichtet über das Toranam-Projekt in Südindien.
Bild: Franziska Weißörtel / TUM
TUM-Mitarbeiter Stephan Baur berichtet über das Waterwheels Project in Nepal.
Bild: Stephan Baur / TUM
TUM-Mitarbeiter Dr. Thomas Wagner vom Lehrstuhl für Renaturierungsökologie berichtet über die Forschungen des TUM-Teams in der namibischen Rooiklip Research Station.
Bild: Dr. Thomas Wagner / TUM

Entwicklungszusammenarbeit an der TUM

Viele Wissenschaftler/innen, Studierende sowie Mitarbeitende der TUM befassen sich mit globalen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie etwa den Klimawandel oder den Mangel bei der Energie- oder der Gesundheitsversorgung. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wertvollen Beitrag für die nachhaltige Verbesserung der weltweiten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verhältnisse.

Die Projekte zur Entwicklungszusammenarbeit an der TUM sind vielseitig, berühren unterschiedlichste Themenfelder und werden gemeinsam mit den Partnern vor Ort auf der ganzen Welt durchgeführt. So beschäftigen sich beispielsweise Mitarbeiter und Studierende mit dem Bau einer innovativen Schulaula in Tansania oder Medizinstudierende engagieren sich in humanitären Initiativen in Nepal oder Myanmar.

Förderung durch das Präsidium: Stolz auf das Engagement der TUM-Angehörigen

Univ.-Prof. Dr. med. Juliane Winkelmann, Senior Vice President
Bild: Andreas Heddergott / TUM
„Zahlreiche Studierende, Mitarbeitende und Wissenschaftler/innen der TUM bemühen sich, durch Projekte in Entwicklungsländern nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen zu finden – seien es Wege zu einer ressourcenschonenden Energie- und Lebensmittelversorgung oder die Bekämpfung von Krankheiten. Wir sind stolz, dieses Engagement zu fördern.“
Univ.-Prof. Dr. med. Juliane Winkelmann,
Senior Vice President Internationale Allianzen und Alumni

TUM ohne Grenzen – beispielhafter Einsatz

Toranam – Umweltbildungsstätte im Süden Indiens

TUM Mitarbeiterin Monja Müller bei ihrer Arbeit für das Projekt Toranam in Indien
Bild: Monja Müller / TUM

Im Süden Indiens leiden viele Kleinbauern unter immer stärkerer Trockenheit, die durch den Klimawandel verursacht wird. Monja Müller vom Lehrstuhl für Waldbau am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt will mit ihrer Kommilitonin Franziska Weißörtel und dem gemeinsamen Projekt Toranam Abhilfe schaffen. Das Team baut dafür im Bundesstaat Andhra Pradesh eine Demonstrationsfarm auf. Hier können die Bauern lernen, wie man durch Agroforstwirtschaft und nachhaltiges Wassermanagement trotz Trockenheit gute Erträge erzielen kann.

Video: Toranam – Projekt für nachhaltige Entwicklung in Südindien

Waterwheel Projekt – Kleinwasserkraftanlagen für Nepal

TUM International Entwicklungszusammenarbeit, Waterwheel-Project in Nepal
Bild: Stephan Baur / TUM

In Nepal leben etwa sieben Millionen Menschen ohne Strom, was insbesondere in den abgelegenen Gebirgsregionen zu Versorgungsproblemen führt. Stephan Baur vom Lehrstuhl für Erneuerbare und Nachhaltige Energiesysteme an der TUM hatte die Idee, vor Ort eine Kleinwasserkraftanlage zu bauen. Nach der Konzept-Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Kathmandu University und Handwerkern vor Ort erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung von Student Johannes Eisner in der Nähe von Kathmandu der Aufbau der ersten Pilotanlage.

Video: Dokumentation Waterwheel Projekt – "Eigentlich wollten wir nur Bergsteigen"

Rooiklip Research Station – Ökologische Forschung in Namibia

Die Rooiklip Research Station in Namibia
Forschung in Namibias Escarpment. Bild: Dr. Thomas Wagner / TUM

Die Ökosysteme Afrikas sind durch Faktoren wie Bevölkerungswachstum, regionale Konflikte und vor allem den Klima- und Landnutzungswandel extrem beeinträchtigt. Das gilt insbesondere für sehr trockene Länder wie Namibia. Gemeinsam mit der Namibia University of Science and Technology und dem namibischen Umweltministerium forscht das Team um Dr. Thomas Wagner in der Rooiklip Research Station nach Möglichkeiten, den globalen Auswirkungen der ökologischen Störungen entgegenzuwirken.

Mehr Informationen über die Rooiklip Forschungsstation des TUM Lehrstuhls für Renaturierungsökologie

Malindi: Sitz der TUM Forschungsstation in Kenia

Die Technische Universität München unterhält in der kenianischen Küstenstadt Malindi eine Forschungsstation, die TUM-Angehörigen zu Forschungs- und Praktikumsaufenthalten zur Verfügung steht.

Kooperation mit der Pwani University

Mit der Pwani University (PU) im 60 Kilometer entfernten Kilifi bestehen bereits gemeinsame Kooperationen zu den Themenbereichen Gemeindenahe Rehabilitation und Inklusive Entwicklung (Lehrstuhl Diversitätssoziologie – Projekt CBResearch) sowie zum Forschungsfeld Biodiversität (Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie – Qualitätsnetzwerk Biodiversität Kenia). Für neue gemeinsame Projekte besteht die Möglichkeit, mit Kollegen der Pwani University in Kontakt zu treten.  

Bei Interesse an einem Forschungs- oder Praktikumsaufenthalt in der Forschungsstation in Kenia wenden Sie sich bitte an Frau Dr. phil. Isabella Bertmann vom Lehrstuhl für Diversitätssoziologie.

Bitte beachten Sie die aktuellen Reise-und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Fördermöglichkeiten: Stipendien & Unterstützung für Praktika

Fördermöglichkeiten in Entwicklungsländern

Bild: TUM

Das TUM International Center unterstützt akademische Aktivitäten in Entwicklungsländern mit einem Reisekostenzuschuss. Erfahren Sie mehr über Voraussetzungen und Leistungen für Stipendien.

Programme für Praktika in Entwicklungsländern

Bild: Lehrstuhl Holzbau und Baukonstruktion

Informieren Sie sich über die diversen Organisationen und Programme, die Sie bei einem Aufenthalt in einem Entwicklungs- bzw. Schwellenland unterstützen können.