TUMexchange Südostasien
Mit dem LAOTSE (Links to Asia by Organising Traineeship and Student Exchange)-Austauschprogramm hat die TUM als erste deutsche Universität ein Modell für die Institutionalisierung von Universitätsbeziehungen zwischen Europa und Asien entwickelt, wie sie auf den ASEM-Gipfelkonferenzen (Asia-Europe Meeting) in Bangkok 1996 und London 1998 gefordert wurden. Angesichts der gut etablierten Austauschprogramme mit den USA und der zahlreichen europäischen Erasmusprogramme entwickelte die TUM im Rahmen ihrer Strategie zur weiteren Internationalisierung ein spezielles Austauschprogramm mit Spitzenuniversitäten Süd- Südost- und Ostasiens. Die Wachstumsregion Südostasien soll dadurch den Studierenden der TUM näher gebracht und leichter zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig möchte die TUM hochqualifizierten Studenten aus südostasiatischen Universitäten den Weg an die TUM ebnen. Gegenwärtig nehmen 30 Universitäten in Singapur, Indonesien, Hongkong und Thailand und anderen Ländern dieser Region am Programm teil.
Das Programm TUMexchange Südostasien und Indien ermöglicht einen Studienaufenthalt oder einen kombinierten Studien- und Praxisaufenthalt. Dank dieser Kombination haben die LAOTSE -Teilnehmer nicht nur die akademische Herausforderung eines Semesters an einer der Partneruniversitäten, sondern erleben innerhalb von vier oder sechs Monaten den betrieblichen Alltag in einer der in Asien etablierten Firmen. Durch die Teilnahme am Austauschprogramm gewinnen die Studierenden ein besseres Verständnis für die Kultur des Gastlandes, für seine wissenschaftlichen Leistungen und für die divergierenden betrieblichen Problemlösungsstrategien. Im Zeitalter der Globalisierung sind die interkulturellen Kompetenzen eine hervorragende Grundlage für den späteren Erfolg im Berufsleben. Die akademische und professionelle Zusammenarbeit mit den Vertretern der anderer Kulturen und anderer Mentalität beseitigt vorurteilhartes und stereotypes Denken durch den Aufbau persönlicher Beziehungen.
Nachlese zum LAOTSE Sommerfest anlässlich des 10-jährigen Jubiläum des Austauschprogramms.
Partneruniversitäten
Suchen Sie nach TUMexchange Partneruniversitäten in Südostasien und Indien in unserer Online-Datenbank.
Länderinformationen
Klicken Sie auf das Land, für das Sie sich interessieren oder wählen Sie hier: China (mit Hongkong), Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand.
Stipendien
- Förderungsmöglichkeiten des DAAD und anderer Organisationen
- Mobiliätsbeihilfen für Praktika in China bietet das Bayerische Hochschulzentrum für China.
- Stipendien des Carlo-Schmid-Programm und der Studienstiftung des deutschen Volkes
- "China-Stipendien-Programm" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
- Förderungsmöglichkeiten durch das TANDEM Programm.
- Stipendienprogramm „Kurzzeitstudium & Praktikum in Asien“ der Haniel Stiftung für Studierende der Wirtschaftswissenschaften
- Das Gerda Tschira Stipendium der Klaus Tschira Stiftung für Studierende der Informations- und/ oder Wirtschaftswissenschaften, die gleichzeitig allein erziehende Mütter oder Väter sind.
- Heinz-Nixdorf Stiftung für Asien Pazifik Erfahrungen
- Bildungskredit
- Beim Stifterverband findet man einen Überblick über weitere Stiftungen, die Förderungen wie Studienstipendien anbieten.
- Auch wenn Sie im Inland keinen Anspruch auf BAföG haben, lohnt es sich in manchen Fällen Auslands-BAföG zu beantragen.
- Stipendien zum Studium asiatischer Sprachen
Zusätzliche Bewerbungsformalitäten und Voraussetzungen
Erforderliche Sprachkenntnisse im südostasiatischen Raum:
Man verlangt von den Südostasien (Laotse) Bewerbern keine Kenntnisse in der Landessprache der Gastuniversität. Der Unterricht findet überwiegend in englischer Sprache statt. Es werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Aber es gibt Universitäten, in denen nur wenige englischsprachige Vorlesungen (z.B. Zhejiang University of Technology, Hangzhou oder Bandung Institute of Technology, Indonesien) angeboten werden. In diesem Fall ist es zu empfehlen, den Studienaufenthalt langfristig zu planen und einen entsprechenden Sprachkurs zu belegen.
Anbieter von Sprachkursen: TUM Sprachenzentrum, Volkshochschule, Inlingua, Sprachen- und Dolmetscher Institut (SDI), Sprachschule Aktiv München.de, Englischkurse Aktiv, Arenalingua u.a.
Erforderlicher Sprachnachweis: Der TOEFL-Test (Test of English as an Foreign Language) ist grundsätzlich für den südostasiatischen Bereich nicht erforderlich. Sie benötigen diesen Sprachtest nur, wenn Sie sich für die Fakultät "School of Economics and Management" an der Tongji Universität in China bewerben möchten. Englisch-Sprachkenntnisse sind per Sprachzeugnis nachzuweisen. Das TUM Sprachenzentrum bietet eine Vielzahl von Terminen an, um an einem Sprachtest teilzunehmen, bei dem ein entsprechendes DAAD-Sprachzeugnis ausgestellt wird. Dieses DAAD-Zertifikat genügt für die Region Südostasien. Es ist kein TOEFL-Test notwendig. Sollten Sie bereits im Besitz eines Englischzertifikats (TOEFL, IELTS,...) sein, so können Sie dieses ersatzweise für den DAAD-Sprachnachweis bei uns einreichen. Die komplette Bewerbung für TUMexchange Südostasien (LAOTSE) ist auf Englisch zu verfassen, auch die Empfehlungsschreiben.
Ansprechpartner:
Larissa Danschina, Arcisstraße 21, Zi. 0184
Sprechstunde Mo. 14-17 Uhr im Beratungsraum des IO im Infobüro
E-Mail: danschina@zv.tum.de; Tel.: 089/289-22133